Unsere Ziele für Malsfeld

SPD Malsfeld | Dafür stehen wir

  • eine attraktive, ländliche Gemeinde mit Zukunft
  • kommunale Selbstständigkeit
  • die Erhaltung der Wirtschaftskraft unserer Gemeinde
  • Klimaschutz und nachhaltige Landwirtschaft
  • regionale Wertschöpfung, Erzeugung und Vertrieb
  • eine hohe Lebensqualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner
  • gleichberechtigte Ortsteile
  • den Kampf gegen Leerstand und Verfall von Gebäuden insbesondere in den Ortskernen
  • die Nutzung finanzieller Spielräume für Investitionen in die Zukunft

Unsere Ziele im Detail

Ärztliche Versorgung

Die ärztliche Grundversorgung in unserer Gemeinde ist seit geraumer Zeit vakant, insbesondere gibt es keine hausärztliche Praxis und keine Apotheke mehr.
Aktuell zeichnet sich jedoch eine Lösung für unsere Gemeinde ab. Die durch Privatinitiative entstandenen Praxisräumlichkeiten in der Stettiner Straße in Malsfeld könnten in absehbarer Zeit durch eine Ärztin bezogen werden.

Bebauung Rittergut

Die durch Investoren bestehenden Planungen im Bereich des Ritterguts, ein Gästehaus, eine Senioren-Wohngemeinschaft im Verbund mit einer Tagespflege sowie den Bau barrierefreier Wohnungen, unterstützen und verfolgen wir weiter.

Sanierungsfertigstellung Kindergarten Sipperhausen

Zu diesem Thema wurde bereits hinlänglich berichtet. Die Weichen mit Bereitstellung der entsprechenden Haushaltsmittel sind darauf ausgerichtet, bis zum Sommer 2026 die Einweihung der neuen sowie der sanierten Räumlichkeiten zu feiern. Welche Alternative hätte bestanden? Ein Baustopp bzw. ein Bauende, verbunden mit einem Neubau, wäre mehr als 3-fach teurer geworden.

Maßnahmen der Dorfentwicklung und Vereinsförderung

Aufgrund vorliegender Förderbescheide können wir bereits geplante Maßnahmen in Sipperhausen, Dagobertshausen, Mosheim und Elfershausen in Angriff nehmen:
  • Im Bereich der ehemaligen Bushaltestelle Sipperhausen die Gestaltung eines neuen Dorfplatzes als Begegnungsstätte. Neben der bereits sanierten Ortsdurchfahrt ist dies ein wesentlicher Beitrag zur Verschönerung des Ortsbildes.
  • In Dagobertshausen die Sanierung des ehemaligen Schützenhauses als Begegnungsstätte für den gesamten Ort.
  • In Elfershausen und Mosheim die Sanierung und Modernisierung der Dorfgemeinschaftshäuser.
  • Zudem beabsichtigen wir, den Sportverein 1. FC Beiseförth bei der Errichtung eines neuen Vereinsheims finanziell zu unterstützen. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass durch den Schwalm-Eder-Kreis sowie den Landessportbund weitere Fördermittel generiert werden können.

Poststelle

Ende 2024 wurde die Post-Filiale im Edeka-Markt in Malsfeld geschlossen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass gemeindliche Bemühungen durch unseren Bürgermeister nicht vergeblich waren und im 1. Halbjahr 2026 im Ortszentrum Malsfeld eine neue Postfiliale eröffnet wird.

Erweiterung EDEKA-Markt in Malsfeld

Der Lebensmittelmarkt in Malsfeld ist die einzig verbliebene wohnortnahe Einkaufsmöglichkeit in unserer Gemeinde. Wir unterstützen mit Nachdruck das Vorhaben, diesen Markt von ca. 800 auf ca. 1400 qm Verkaufsfläche zu vergrößern. Damit würde nicht nur der Bestand des Marktes gesichert, sondern auch das Warensortiment vergrößert.

Solide Finanzen

Die kommunalen Finanzen sind der Schlüssel zur Umsetzung aller Vorhaben. Die Kommunen könnten mehr zur Bewältigung dieser Herausforderungen tun, es mangelt nicht an Ideen. Aktuell sind sie jedoch nicht ausreichend finanziell ausgestattet und werden u. a. durch das europäische Wettbewerbsrecht an eigener wirtschaftlicher Tätigkeit gehindert. Sie sind also abhängig, werden bevormundet und häufig auf den Erhalt von Pflichtaufgaben wie Kinderbetreuung, Bildung und Infrastruktur reduziert. Hinzu kommen lästige und umfangreiche bürokratische Bestimmungen, siehe die kostenintensiven Vorgaben zum Bau der Radwegebrücke, die in kaum nachvollziehbarer Höhe allgemeine Steuermittel in Anspruch nehmen.
Am Ende des Jahres 2025 hat unsere Gemeinde eine Verschuldung von knapp 10 Millionen Euro zu verzeichnen, denen aktuell ein Gesamtwert der kommunalen Infrastruktur von über 35 Millionen Euro gegenübersteht.
Insbesondere wurden Investitionen in Wasser- und Abwasserleitungen, unsere Wasserwerke und Kläranlage, Kindertagesstätten, Feuerwehren, Sporthallen und Dorfgemeinschaftshäuser zugunsten einer zeitgemäßen Ertüchtigung der Infrastruktur in allen unseren Ortsteilen getätigt.
Wären diese teils kreditfinanzierten Investitionen aber unterlassen worden, bestünde heute ein Investitionsstau in Höhe eines Vielfachen dieses Betrages.
Nach den Regularien des kommunalen Finanzausgleichs gilt unsere Gemeinde als finanzstark, wovon eben auch unsere Bürgerinnen und Bürger profitieren. Hierzu gehören preiswerte Gebühren und im kreisweiten Vergleich bürgerfreundliche Grundsteuerhebe-sätze. So hat Malsfeld in 2025 als einzige Kommune im Schwalm-Eder-Kreis die Grundsteuer B für Hauseigentümer von 320 % auf 300 % gesenkt.

Barrierefrei Gestaltung des Bahnhofs Malsfeld

Wir setzen uns mit Unterstützung des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV), unseres Landrats Winfried Becker, unseres MdL Günter Rudolph sowie unseres Bürgermeisters mit Nachdruck für eine zeitnahe, barrierefreie Gestaltung unseres Bahnhaltepunktes Malsfeld ein. Hier muss endlich etwas im Sinne einer nutzungsfreundlichen Lösung passieren; wünschenswert entsprechend der bestehenden Beschlusslage durch einen Umzug an den Rand der Ortsmitte oder alternativ mit einer schnelleren und finanziell preiswerteren Lösung am Bestandsstandort.

Hochwasserretention

Nach einem langwierigen Planungs- und Genehmigungsprozess wird zeitnah die Ausführungsplanung des Regierungspräsidiums Kassel zur Errichtung des zweiten Hochwasserretentionsbeckens für den Kernort Malsfeld vorliegen. Eine Präventionsmaßnahme, die für die betroffene Ortslage in Kombination mit dem vorhandenen Rückhaltebecken nahe der Fuldatalhalle unerlässlich und überfällig ist. Ziel ist, die Bewohner im Strauchgraben, der Bach-, Elfershäuser und Stettiner Straße sowie die darunter liegenden Ortslage wirksam vor künftigen Überflutungen zu schützen.

Fußgänger- und Radwegebrücke R1 Beiseförth-Binsförth

Der Bau der Fußgänger- und Radwegbrücke am R1, als Gemeinschafts-Infrastruktur-Projekt mit der Gemeinde Morschen, ist sicherlich finanziell und auch planerisch aufgrund bürokratischer Vorgaben herausfordernd. Mit 2,6 Mio. EUR ohne Zweifel kein „Schnäppchen“, aber eine nachhaltige Verbindungsalternative im Verlauf des Fernradweges. Unter Zugrundelegung einer in Aussicht gestellten Förderung verbleibt für die Gemeinde Malsfeld ein Eigenanteil von 288.000,- EUR. Vor dem Hintergrund vorliegender Beschlüsse, welche ein Festhalten am Vorhaben trotz Kostensteigerung beinhalten, sind bereits erhebliche Planungskosten verausgabt worden. Letztendlich bleibt festzustellen, dass eine vergleichbare „Querungsalternative“ nicht günstiger realisierbar ist.

Jugendbeirat

Unsere Vorstellung ist, für kommunale Entscheidungsfindungen, die jüngere Generation einzubinden. Zwar verfügt unsere Gemeinde in Beiseförth, Dagobertshausen, Elfershausen, Ost-heim, Mosheim und Sipperhausen über selbstverwaltete Jugendtreffs und ein breitgefächertes Angebot mit Vereinen sowie Feuerwehren. Hinzu kommt die Betreuung durch den kirchlichen Jugendhelfer der ev. Kirchengemeinde Beiseförth/Malsfeld mit einem umfassenden Angebot und Betreuungsräumen im Gemeindehaus in Malsfeld. Dennoch sollte ernsthaft geprüft werden, über einen Jugendbeirat, soweit hierzu das Interesse besteht, unsere jüngeren Menschen am kommunalen Geschehen zu beteiligen.